Chronik

Vor mehr als 30 Jahren wurde durch Pfarrer Michael Kneißl der Gedanke geboren, in Pölling einen Eine-Welt-Laden zu errichten. Beim Umbau des Pfarrheims wurde ein kleiner Raum gefunden. Pfarrer Michael Kneißl schuf beste Voraussetzungen für den Start. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich das Warensortiment, sodass der Laden im Jahr 2000 in das "alte Schulhaus", heute Selbsthilfehaus, gegenüber der St. Martins-Kirche zog.
Da das alte Schulhaus grundsaniert wird, ist die Schatzkammer derzeit in einem Doppelcontainer auf dem Parkplatz bei der Kirche untergebracht.
2021 fanden wir kurzfristig Aufnahme im Saal des Charites. Coronabedingt fanden sehr wenig Veranstaltungen statt, so dass wir nicht störten. Ein herzliches Dankeschön für die unkomlizierte Aufnahme an die Kirchenverwaltung Pölling. Im Februar 2022 zogen wir wieder in die neu renovierte alte Schule, die den neuen Namen "Bürgerzentrum in der Alten Schule , Pölling"  trägt. Leider konnten wir unsere, zunächst versprochene, alten Räumlichkeiten nicht mehr beziehen. Diese werden für Büroräume, seitens der Stadt Neumarkt, belegt. Ein Wandschrank im Raum Holzheim ist unser neues Domizil. Da wir jetzt mit dem Schrank sehr eingeschränkt sind, können wir in der Hauptsache nur noch fair gehandelte Lebensmittel anbieten. Für kunsthandwerkliche Waren ist kein Platz mehr.
Ein Team von ehrenamtlichen Helfern, (neue Mitarbeiter/innen sind jederzeit herzlich willkommen), trägt die Verantwortung für diese Arbeit. Der Laden ist 3mal die Woche geöffnet.
Seit März 2003 ist die Schatzkammer Pölling ein e.V.
Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.
Jahresbeitrag: Familien: 10 €, Einzelbeitrag: 5 €
 

Grundidee

Die Grundidee des Eine-Welt-Handels

Gerechter Handel statt Allmosen

Lebensmittel, wie z.B. Kaffee, Schokolade, Tee, Bananen, Trockenfrüchte ... werden von Kleinbauern angebaut. Der Anbau erfolgt nach kontrollierten, ökologischen Gesichtspunkten wie: Mischkultur, biologische Schädlingsbekämpfung, organische Düngung.
Diese Kleinbauern sind in Genossenschaften organisiert und erhalten faire Preise, Abnahmegarantie, soziale Absicherung und vieles mehr. Damit werden Arbeitsplätze erhalten, die Familien können von ihrer Hände Arbeit leben und sind nicht auf Almosen angewiesen.